Rückfahrscheinwerfer

Von Linda 19 Mai, 2023
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rueckfahrscheinwerfer

Bei dem Rückfahrscheinwerfer handelt es sich um eine lichttechnische Einrichtung von diversen Fahrzeugen. In Deutschland wird dieses Element in der Straßenverkehrszulassung (§ 52a) wie folgt beschrieben: „Eine Leuchte, die die Fahrbahn hinter und gegebenenfalls neben dem Fahrzeug ausleuchtet und anderen Verkehrsteilnehmenden anzeigt, dass das Fahrzeug rückwärts fährt oder zu fahren beginnt.“ Sie leuchtet also genau dann auf, wenn das Fahrzeug den Rückwärtsgang einlegt, sodass die fahrende Person hinter dem betroffenen Wagen Bescheid weiß und Unfälle vermieden werden können.

Rückfahrscheinwerfer: Diese Vorschriften gelten

Jedes Kraftfahrzeug muss Rückfahrscheinwerfer eingebaut haben, wobei Zweiräder ausgenommen sind. Dabei geht es nicht nur um die bessere Sicht durch die optimale Ausleuchtung, sondern auch um den Hinweis für andere Verkehrsteilnehmende, dass du Dein Fahrzeug zurücksetzt.  Die Fahrzeuglänge bestimmt nun, ob ein einzelner Rückscheinwerfer ausreicht oder es mehr sein müssen. Bei einer Fahrzeuglänge von mehr als sechs Metern müssen es zwei Rückscheinwerfer sein.

Allerdings gibt es nicht nur bei der Mindestanzahl der Rückscheinwerfer Vorschriften zu beachten. Auch die maximale Anzahl ist fest geregelt, wobei auch hier die Fahrzeuglänge entscheidend ist.

Wichtig: Jeder Rückscheinwerfer muss ein E-Prüfzeichen haben.

Die klare Sicht durch deine Rückfahrscheinwerfer ist entscheidend für sicheres Rangieren. Unsere Autoversicherung sorgt dafür, dass nicht nur die üblichen Schäden, sondern auch mögliche Kollisionen im Rückwärtsgang abgedeckt sind – für eine sorglose Fahrt in beide Richtungen.

Fahren ohne Scheinwerfer: Strafen & Bußgelder

In der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung, kurz StVZO, sind klare Regeln festgelegt, nach denen sich Verkehrsteilnehmer:innen richten müssen. Dazu zählen neben Geschwindigkeitsbegrenzungen und allgemeinen Straßenschildern auch alle Regelungen bezüglich der Beleuchtungseinrichtungen. Dazu zählen neben der Nebelschlussleuchte, dem Tagfahrlicht, dem Standlicht sowie dem Abblendlicht auch die Rückfahrscheinwerfer. Hältst du dich nicht an diese Vorschriften, so ist ein Verwarnungsgeld fällig.

Wenn an einem Kraftfahrzeug bzw. dessen Anhänger die Rückfahrscheinwerfer nicht funktionieren, wird ein Bußgeld in Höhe von 15 Euro berechnet. Wenn ein Unfall aufgrund von defekten Rückfahrscheinwerfern passiert, kann Dir sogar eine Teilschuld bzw. Mitschuld zugesprochen werden.

Rückfahrscheinwerfer defekt: Das kannst du tun

Natürlich können auch Rückscheinwerfer kaputt gehen. Damit Du kein Bußgeld zahlen musst, ist es wichtig, diese umgehend zu reparieren. Dabei muss es nun nicht direkt der Gang in die Werkstatt sein, manche Reparaturen lassen sich auch selbst beheben. Dazu zählen beispielsweise:

Bei folgenden Problemen solltest Du in die Werkstatt:

  • Die Leuchtweitenregulierung einstellen
  • Defekte LED- oder Xenonscheinwerfer
  • Risse und Kratzer

Bei der Reparatur der Scheinwerfer am Auto ist es wichtig, dass es sich um normale Glühbirnen handelt, bei Xenon und LED solltest Du immer eine professionelle Werkstatt beauftragen. Das hat vor allem den Grund, dass beide Scheinwerfer im Anschluss professionell neu eingestellt werden müssen, wobei dazu spezielle Messungen nötig sind.

Gut zu wissen: In der Gebrauchsanweisung Deines Fahrzeugs ist in der Regel beschrieben, wie die Rückfahrscheinwerfer gewechselt werden müssen.

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Bildnachweise: Headerbild © AdobeStock_44052375_reeel

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