Verkehrsinseln: Nutzen und Regeln

Von Marie 23 März, 2023
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Verkehrsinsel

Verkehrsinseln sind kleine abgegrenzte Bereiche der Fahrbahn. Du darfst sie nicht mit einem Auto befahren. Diese Straßeninseln dienen dazu, den Verkehr sicherer zu gestalten, wovon Autofahrende wie Fußgänger gleichermaßen profitieren. Verkehrsinseln gibt es in unterschiedlichen Formen; im Folgenden erklären wir dir auch die verschiedenen Regeln.

Verkehrsinseln: Das ist der Nutzen im Straßenverkehr

Verkehrsinseln ermöglichen es dir, eine Fahrbahn nach der anderen zu Fuß zu überqueren. Diese Fußgängerüberwege gestalten den Verkehr übersichtlicher. So kannst du die Gefahren besser abschätzen. Das reduziert Unfälle mit Personenschaden, auch wenn Autos hier Vorfahrt haben. Du darfst die Fahrbahn erst überqueren, wenn sie frei ist.

Andere Verkehrsinseln sollen die Fahrbahnen voneinander trennen. Mit den Fahrbahnteilern werden Gefahrenstellen entschärft. Solche Stellen können zum Beispiel Einmündungen oder Knotenpunkte sein. Auch in Autobahnkreuzen und Autobahndreiecken gibt es Verkehrsinseln. Am Ortseingang reduzieren diese die Geschwindigkeit der ankommenden Autos.

Es gibt auch Verkehrsinseln, die das Ein- und Aussteigen aus einem Bus oder einer Straßenbahn erleichtern sollen. Damit sichern sie die Fahrgäste in einer gefährlichen Situation.

Gerade an diesen Stellen, an denen Verkehrsinseln den Verkehrsfluss steuern, besteht jedoch auch das Risiko, dass Fahrzeuge beschädigt werden können.

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Welche Formen gibt es?

Verkehrsinseln gibt es in unterschiedlichen Formen. Diese sind immer so gestaltet, dass die Insel ihren Zweck erfüllen kann. Generell sind Verkehrsinseln erhöht und ragen aus der Fahrbahn heraus. Einige Straßeninseln haben lediglich einen Bordstein. Dieser kann auch als Schrägborde gestaltet sein. Lastzüge oder Busse haben so die Möglichkeit, diese im Ausnahmefall zu nutzen. Darüber hinaus bringen sie dein Fahrzeug weniger aus der Spur, wenn es versehentlich an die Verkehrsinsel stößt. Zusätzlich stehen auf vielen Straßeninseln Verkehrsschilder. Der blaue Kreis mit weißem Pfeil des Verkehrszeichens 222 zeigt die zulässige Fahrtrichtung um die Insel an. Darunter sind oft rot-weiß-gestreifte Warnbaken angebracht.

Eine mögliche Form der Verkehrsinseln ist die Mittelinsel im Kreisverkehr. Sie ist rund und hat in der Mitte oftmals ein bepflanztes Beet.

In den „Richtlinien für die Anlage von Knotenpunkten“ (RAS-K) werden drei Inselformen unterschieden. Es gibt die Fahrbahnteiler, die außerorts liegen und meist eine Tropfenform haben. Die zweite Gruppe sind die Fahrbahnteiler, die innerorts liegen. Fahrbahnteiler können auch mehrere Meter lang sein. Die dritte Variante wird als Dreiecksinsel bezeichnet.

Die Querungshilfen haben meist einen asphaltierten oder gepflasterten Bereich in der Mitte. Hier kannst du als Fußgänger:in entlanglaufen. Einige dieser Fußgängerinseln liegen nahe einem Zebrastreifen. Beides zusammen macht das Überqueren sicherer.

Haltestelleninseln sind meist gepflastert und liegen auf Höhe eines Bürgersteigs. Sie haben oft eine Ampel, die den Fußgänger:innen das Erreichen und Verlassen möglich macht.

Parken auf einer Verkehrsinsel: Welche Bußgelder drohen?

Das Befahren oder Parken auf einer Verkehrsinsel mit einem Auto ist in der Regel verboten. Fährst du trotzdem auf eine solche Insel, musst du mit einem Bußgeld rechnen. Das einfache Benutzen der Straßeninsel kostet dich schon 55 Euro. Eine dadurch entstandene Behinderung steigert die Kosten auf 70 Euro und eine Gefährdung auf 90 Euro. Kommt es durch das Parken sogar zu einem Unfall, musst du mit einem Bußgeld von 100 Euro rechnen. Es gibt allerdings zusätzliche Verkehrszeichen, die das Überfahren der Insel für bestimmte Fahrzeuge erlauben.

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Bildnachweise: Headerbild © AdobeStock_315433399; Manfred Richter

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