3D-Drucker

Von Linda 16 Oktober, 2023
4 minutes
3d drucker

Ganz sicher hast du in der Vergangenheit schon einmal vom modernen 3D-Drucker-Verfahren gehört. 3D Druck basiert auf einem einfachen, aber gleichzeitig auch genialen Prinzip. Wie die Bezeichnung vermuten lässt, kommen die Ergebnisse nicht in Papierform, sondern dreidimensional aus dem Gerät.

Kannst du hiermit vielleicht sogar Gegenstände des Alltags „kopieren“, um die Originale zu schonen? Fest steht, dass die Möglichkeiten, die sich mit Hinblick auf 3D-Drucker bieten, im Laufe der Zeit immer vielseitiger geworden sind. Gleichzeitig ist es natürlich auch wichtig, die Grenzen der Entwicklung zu berücksichtigen. So wäre es zum Beispiel wenig sinnvoll (und manchmal sogar verboten) Wertsachen zu kopieren.

Die folgenden Abschnitte beantworten nicht nur die Frage „Was ist ein 3D-Drucker?“, sondern nehmen dich auch mit auf eine Reise in die Vergangenheit und zeigen dir, wie alles angefangen hat.

Zur Geschichte des 3D-Druckers

Hast du gewusst, dass die Geschichte des 3D-Drucks bis in die 1980er Jahre reicht? Damals wurden die Ergebnisse unter anderem für den Bau von Autos und Flugzeugen verwendet. Natürlich kamen auch damals schon nur die Teile zum Einsatz, die den Anforderungen der Hersteller genügten und die ein hohes Maß an Sicherheit gewährleisten konnten. So musste sich auch kein:e Autofahrer:in Sorgen um seinen oder ihren Versicherungsschutz machen.

Im Gegensatz zu den heutigen 3D-Druckern waren die Geräte von damals noch deutlich größer – und dementsprechend auch unhandlicher. Die Maße der Gehäuse (und natürlich auch der Preis) sorgten dafür, dass die Modelle fast nur im gewerblichen Bereich zum Einsatz kamen. Heute kannst du einen modernen 3D-Drucker meist problemlos auf deinem Schreibtisch platzieren und ihn oft auch mit in deine Elektrogeräteversicherung aufnehmen. Eine Versicherungspflicht besteht natürlich nicht! Ein weiterer Vorteil: Die Preise sind im Laufe der Zeit gesunken, so dass die entsprechenden Geräte mittlerweile deutlich erschwinglicher sind.

Du möchtest deinen 3D-Drucker absichern, bist dir aber nicht sicher, welche Versicherung du wählen solltest/ musst? Im ersten Schritt solltest du den Unterschied zwischen Hausrat- und Gegenstandsversicherung kennen. Auf dessen Basis fällt es meist leichter, die Situation besser einzuschätzen.

3d drucker

Wie funktioniert ein 3D-Drucker?

Das Prinzip, das sich hinter einem 3D-Drucker verbirgt, ist schnell erklärt. Wenn du etwas drucken möchtest, brauchst du zuerst eine Datei des gewünschten Objekts. Aus dieser muss genau hervorgehen, wie das jeweilige Endergebnis aussehen soll – natürlich in 3D. Mittlerweile gibt es Programme, auf deren Basis es möglich ist, einen hochwertigen (und natürlich individuellen) Entwurf anzufertigen.

Da Programme dieser Art in der Regel selbsterklärend sind, brauchst du hierfür keine tiefergehenden Kenntnisse oder ähnliches. Es reicht, wenn du eine genaue Vorstellung davon hast, was du erwartest.

Wenn du dich nicht um das Erstellen der Datei kümmern möchtest, kannst du diese Aufgabe natürlich auch an einen externen Dienstleister auslagern.

Fest steht: Auch für diejenigen, die Lust darauf haben, 3D-Druck nur als Hobby zu betreiben, sind die Abläufe immer einfacher geworden. Du musst kein Programmierer sein, um deine dreidimensionalen Kunstwerke erstellen zu können. Auch als 3D-Drucker Anfänger kannst du immer wieder Neues entdecken. Je nachdem, für welchen Drucker du dich entscheidest (und wie teuer dieser ist), kann es sich lohnen, auf eine separate Geräteversicherung zu setzen. Welche Schäden und Gefahren diese genau absichert, ist natürlich immer vom jeweiligen Versicherungsvertrag abhängig.

Der 3D-Drucker in der Zukunft: Nur ein Trend oder langfristiger Alltagshelfer?

Auch, wenn gerade die jüngsten (und durchaus schnellen) Entwicklungen dafür gesorgt haben, dass sich dir eventuell ein anderer Eindruck aufgezwungen hat: Ein 3D-Drucker gehört auf keinen Fall zu den neueren Erfindungen unserer Zeit. Die verschiedenen Geräte haben es schon seit Jahrzehnten geschafft, von sich Reden zu machen.

Dementsprechend handelt es sich bei ihnen um Alltagshelfer, die sich immer wieder – sowohl im gewerblichen als auch im privaten Bereich – beweisen mussten.

Und genau das könnte sich auch in den Entwicklungen der Zukunft zeigen. Laut einer bitkom Studie können sich immer mehr Menschen mit dem Gedanken anfreunden, Fleisch zu konsumieren, das aus einer digitalen Produktion stammt. Circa 45 Prozent der Befragten gaben an, ihren Fleischkonsum in der Vergangenheit reduziert zu haben. Möglicherweise handelt es sich hierbei um einen neuen Markt, der nur noch von interessierten Unternehmen erschlossen werden muss? Doch auch hier zeigt sich bei genauerem Hinsehen, dass Fleisch aus dem 3D-Drucker nicht so futuristisch ist, wie es den Anschein haben mag. So gibt es schon jetzt einige Unternehmen, die von der Theorie in die Praxis gewechselt haben und Fleisch dieser Art produzieren – wenn auch nur in kleinen Mengen und oft zu Studienzwecken.

Ob sich Lebensmittel dieser Art – letztendlich auch aufgrund des gesteigerten Umweltbewusstseins – in Zukunft durchsetzen werden, bleibt abzuwarten. Fest steht, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der 3D-Drucker gekommen ist, um zu bleiben, definitiv hoch ist. Inwieweit er die Menschen (und vielleicht auch die Umwelt) in Zukunft entlasten wird, bleibt abzuwarten.

Bildnachweise:
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