E-Bike kaufen: Die besten Tipps!

Von Julia Schäfer 3 Juli, 2023
4 minutes

Du liebst das Fahrradfahren und spielst nur mit dem Gedanken, dich ein wenig „unterstützen“ zu lassen? E-Bikes liegen voll im Trend und helfen dir dabei, auch die etwas anstrengenderen Strecken komfortabel zu meistern.

Im Laufe der Zeit (und sicherlich auch aufgrund der großen Nachfrage) hat sich der Markt rund um E-Bikes immer mehr erweitert. Wer sich heute auf der Suche nach einem entsprechenden Modell mit E-Antrieb befindet, steht vor einer riesigen Auswahl.

Da die modernen Bauweisen besonders beliebt sind, solltest du dich – je nach Wert deines E-Bikes – auf jeden Fall mit den Vorteilen auseinandersetzen, die dir eine E-Bike-Versicherung  bzw. eine Fahrradversicherung bietet und dein Fahrrad sicher abstellen,  wenn es sich nicht in deiner Sichtweite befindet.

Aber worauf solltest du eigentlich achten, wenn du deinen ganz privaten Fuhrpark um ein E-Bike erweitern möchtest? Wie lange hält ein Akku? Und worin liegen eigentlich die Unterschiede zwischen einem E-Bike und einem (S-)Pedelec? Antworten auf diese und weitere Fragen findest du in den folgenden Abschnitten.

Der Unterschied zwischen E-Bike und (S-)Pedelec

Die beiden Begriffe „E-Bike“ und „(S-)Pedelec“ werden im Alltag immer wieder miteinander vermischt. Dabei gibt es klare Unterschiede, durch die sich beide Modellarten auszeichnen. Die Bezeichnung Elektrofahrrad bzw. Elektronik-Fahrrad kann in diesem Zusammenhang ein wenig verwirrend erscheinen. Und bei genauer Hinsicht fällt auf: Nicht jedes Fahrrad, das mit Elektro betrieben wird, ist auch gleichzeitig ein klassisches E-Bike.

Die folgenden Infos helfen dir dabei, in Zukunft eine klare Unterscheidung vornehmen zu können:

  • Bei einem Pedelec handelt es sich um ein Fahrrad, das mit einem elektrischen Antriebsassistenten ausgestattet wurde. Es zeichnet sich durch eine Motorleistung von maximal 250 Watt und eine Antriebsleistung von bis zu 25 km/h aus. Um mit diesem Gefährt unterwegs zu sein, brauchst du keinen Führerschein. Zudem besteht keine Helmpflicht.
  • Etwas schneller bist du mit dem (S-)Pedelec unterwegs. Der Motor kann bis zu 450 Watt leisten und die Antriebsleistung endet bei 45 km/h. Hier sind die Voraussetzungen strenger. Denn: Für das (S-)Pedelec brauchst du einen Führerschein. Wenn du mit einem solchen Gefährt unterwegs bist, musst du dir auch einen Fahrradhelm kaufen. Hier besteht dann Helmpflicht.
  • Ein E-Bike ist ein Zweirad mit einem Motor.

Es lohnt sich dementsprechend beim Kauf eines E-Bikes nicht nur auf die Hersteller, sondern auch auf die verschiedenen Bauarten zu achten. So kannst du dich für ein Modell entscheiden, das optimal zu deinen Ansprüchen passt.

Was ist mit der Reichweite?

Hierbei handelt es sich um eines der Hauptkriterien, wenn es darum geht, ein E-Bike neu oder gebraucht zu kaufen. Klar: Kein Akku hält ewig. Daher ist es umso wichtiger, sich mit einer wichtigen Größe auseinanderzusetzen: Der Reichweite.

Wie hoch diese ist, ist vor allem von der Leistung des Motors und der Kapazität des Akkus abhängig. Du kannst die Laufleistung deines Akkus oft positiv durch deinen Fahrstil beeinflussen. So spart es beispielsweise Akku, wenn du etwas langsamer und auf einem vergleichsweise ebenen Bodenbelag unterwegs bist. Bei den meisten Modellen kannst du außerdem selbst festlegen, wie intensiv du dich beim Fahren unterstützen lassen möchtest.

Selbstverständlich ist es von deinem persönlichen Anspruch abhängig, wie viele Kilometer du mit einer Akkuleistung schaffen möchtest. Wenn du beispielsweise immer wieder die Zeit und die Möglichkeit hast, dein Rad abends aufzuladen und ohnehin nur kurze Wege, zum Beispiel auf einer gut ausgebauten Fahrradstraße, fährst, kann es ausreichen, sich für ein Modell mit einer geringen Reichweite zu entscheiden.

Planst du allerdings längere Ausflüge, ist es ratsam, gegebenenfalls etwas mehr Geld zu investieren und ein E-Bike mit einer höheren Reichweite zu wählen.

Ganz nebenbei solltest du auch immer die Akkuanzeige im Auge behalten, wenn du beispielsweise dabei bist, eine Probefahrt zu genießen. Durch wechselndes Fahrverhalten kannst du herausfinden, wie „stabil“ sie ist.

Damit du den Akkustand während deiner Touren immer realistisch einschätzen kannst, sorgt bei den verschiedenen Modellen ein Display dafür, dass du den Überblick nicht verlierst. Hier kannst du – vor allem bei den hochwertigen Modellen – den Akkustand, die Geschwindigkeit und die Leistung des Motors sehen. Günstige E-Bikes zeigen deutlich weniger an. Zu guter Letzt solltest du auch beachten, dass die Reichweite, die du mit einem vollen Akku mit deinem E-Bike zurücklegen kannst, im Laufe der Zeit abnehmen wird. Hierbei handelt es sich um eine Art „Verschließerscheinung“. Du kannst jedoch auch selbst einiges dazu beitragen, dass dein Akku möglichst lang mit einer überzeugenden Leistung aufwartet, indem du ihn nicht allzu intensiver Hitze oder Kälte aussetzt und ihn nicht immer zu 100 Prozent (sondern lediglich bis zu 80 Prozent) auflädst.

Darauf solltest du beim Kauf eines E-Bikes achten

Wie bereits erwähnt, ist die Auswahl rund um E-Bikes im Laufe der letzten Jahre kontinuierlich gewachsen. Daher solltest du dir unbedingt Gedanken über deine persönlichen Erwartungen machen und verschiedene Modelle miteinander vergleichen. Wenn du etwas Geld sparen möchtest, kannst du natürlich auch überlegen, dir ein gebrauchtes E-Bike zu kaufen.

Kriterien, die in diesem Zusammenhang auf jeden Fall eine wichtige Rolle spielen sollten, sind unter anderem:

  • die bereits erwähnte Reichweite des Akkus
  • der Antrieb (hier kannst du dich zwischen Vorder- und Hinterrad sowie Mittelmotor Antrieb entscheiden)
  • die Motorleistung
  • das Drehmoment
  • die Art der Bremsen (Felgen- oder Scheibenbremsen).

Viele Hersteller von E-Bikes bieten interessierten Kunden unter anderem auch Probefahrten an. So kannst du mit am besten einschätzen, ob ein bestimmtes Modell auch wirklich zu deinen Erwartungen passt. Aber: Auch im Zusammenhang mit E-Bikes solltest du natürlich auch auf die Kriterien achten, die beim klassischen Fahrradkauf aktuell werden. Die Optik, aber auch die Intensität der Fahrradbeleuchtung und das allgemeine Fahrgefühl solltest du ebenfalls nicht unterschätzen.

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