Kirschkernkissen und Co.: So sparst du Energiekosten

Von Linda Februar 20, 2024
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kirschkernkissen

In unserer modernen Welt, in der Energiekosten einen erheblichen Teil des monatlichen Budgets ausmachen können, suchen Viele nach effizienten Möglichkeiten, um Geld zu sparen. Eine Frage, die sich dabei stellt, ist: Wie kann ich am effizientesten heizen? Mit einem Kirschkernkissen oder einer herkömmliche Wärmflasche? Oder vielleicht doch etwa einem Heizkissen? In diesem Artikel werden wir die Vor- und Nachteile verschiedener Heizmethoden untersuchen und herausfinden, welche dabei die Energiekosten nicht zu sehr in die Höhe treiben.

Die Wahl zwischen Kirschkernkissen oder Wärmflasche

Wenn es darum geht, deine kalten Füße zu wärmen oder dich einfach nach einem langen Tag gemütlich ins Bett zu kuscheln, greifst du vielleicht zu altbewährten Methoden wie Kirschkernkissen oder Wärmflaschen. Aber hast du dich schon einmal gefragt, welche Option eigentlich energieeffizienter ist?

Kirschkernkissen bieten einige Vorteile. Sie sind nachhaltig, da sie aus natürlichen Materialien hergestellt werden und wiederverwendbar sind. Die Kirschkerne speichern Wärme gut und können mehrmals erhitzt werden, ohne ihre Effizienz zu verlieren. Zudem halten Kirschkernkissen die Wärme länger als herkömmliche Wärmflaschen und passen sich dank ihrer flexiblen Struktur den Konturen deines Körpers an, was für eine gleichmäßige Wärmeverteilung sorgt. Jedoch benötigen sie etwas mehr Zeit, um auf die gewünschte Temperatur aufzuheizen, und bieten keine eingebauten Temperaturregler zur präzisen Wärmeregulierung.

Im Gegensatz dazu bieten Wärmflaschen eine schnellere Aufheizzeit und sofortige Wärme. Viele moderne Wärmflaschen verfügen über Temperaturregler, die eine präzise Kontrolle über die Temperatur ermöglichen. Sie sind vielseitig einsetzbar und in verschiedenen Größen und Formen erhältlich. Allerdings halten Wärmflaschen die Wärme oft nicht so lange wie Kirschkernkissen und sind auf heißes Wasser als Wärmequelle angewiesen.

Energieeffizienter ist also das Kirschkernkissen. Es ist nachhaltig, bietet eine längere Wärmespeicherung und verbraucht weniger Energie im Vergleich zur  Wärmflasche. Letztendlich hängt die Wahl zwischen den beiden Optionen von individuellen Vorlieben, Komfortbedürfnissen und ökologischen Überlegungen ab.

Heizkissen versus Heizung: Der Vergleich

Die Diskussion über den Energieverbrauch von Heizkissen im Vergleich zur herkömmlichen Raumheizung ist nicht neu. Gas- und Strompreise steigen kontinuierlich an, was die Suche nach kosteneffizienten Heizmethoden umso dringlicher macht. Doch wie schneiden Heizkissen im direkten Vergleich zur Heizung ab?

Laut einer aktuellen Studie liegt der durchschnittliche Stromverbrauch eines Heizkissens bei etwa 75 Watt pro Stunde. Angenommen, man verwendet es während des Schlafens, rechnet also mit durchschnittlich sieben Stunden pro Nacht. Das ergibt einen nächtlichen Verbrauch von 525 Watt. Das entspricht ungefähr 21,8 Cent und summiert sich auf etwa 6,50 Euro pro Monat oder 78 Euro pro Jahr.

Im Gegensatz dazu liegt der durchschnittliche Gasverbrauch für eine Nacht bei etwa 10,3 kWh, was ungefähr 1,44 Euro pro Nacht entspricht. Das summiert sich auf rund 43 Euro pro Monat oder 518 Euro pro Jahr. Auf den ersten Blick scheint das Heizkissen also deutlich kostengünstiger daherzukommen als deine herkömmliche Raumheizung. Doch Vorsicht: Ganz auslassen solltest du die Heizung nicht, sonst kann sich in deiner Wohnung durch die entstehende Feuchtigkeit schnell Schimmel bilden.

Wie du den Energieverbrauch weiter senken kannst

Trotz der offensichtlichen Kostenvorteile von Heiz- und Kirschkernkissen gibt es weitere Möglichkeiten, um den Energieverbrauch zu optimieren und gleichzeitig für eine angenehme Wärme zu sorgen.

Nutzung erneuerbarer Energien

In Zeiten steigender Energiekosten und wachsendem Umweltbewusstsein wird die Nutzung erneuerbarer Energien immer attraktiver. Photovoltaikanlagen ermöglichen es Hausbesitzern, ihren eigenen Strom zu erzeugen und so unabhängiger von teuren Energieversorgern zu werden. Darüber hinaus können spezielle Versicherungen wie Photovoltaik- und Elektronikversicherungen dazu beitragen, mögliche Schäden an solchen Anlagen abzudecken und die Investition langfristig zu schützen.

Präventive Maßnahmen gegen Brandgefahren

Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Energiesparen ist die Prävention von Bränden, die durch elektrische Geräte verursacht werden können. Kurzschlüsse und Kabelbrände sind häufige Ursachen für Wohnungsbrände und können verheerende Schäden anrichten. Indem man regelmäßig seine elektrischen Geräte überprüft, die Heizung entlüftet und potenziell gefährliche Situationen vermeidet, kann man das Risiko eines Wohnungsbrands deutlich reduzieren.

Bildnachweis:
Headerbild: ©AdobeStock_254926473 ; martina

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