LPG-Umrüstung: Wann lohnt sie sich?

Von Julia Schäfer Juli 12, 2023
4 minutes

Als Gegenmittel bei dauerhaft hohen Spritpreisen gibt es leider nur wenige Möglichkeiten. Eine beliebte Option: Die LPG-Umrüstung, also das Fahren mit Gas statt Diesel oder Benzin. Ob (und wann) sich das lohnt und was du dabei beachten solltest, haben wir für dich zusammengestellt.

Was versteht man unter LPG?

Das Kürzel LPG steht für „Liquified Petroleum Gas“. Es handelt sich bei diesem Autogas um ein sogenanntes Flüssiggas. Das verflüssigte Gasgemisch besteht aus Propan und Butan und fällt bei der Erdölförderung an. Tanken kannst du das Gas ganz einfach ähnlich wie Benzin. Geprüfte Sicherungsventile sorgen für ein ein kontrolliertes Ablassen des Gases.

Die Ausgaben für den Treibstoff sind in der Regel der größte Kostenpunkt beim eigenen Auto. Jeder Besuch an der Tankstelle macht uns das schmerzhaft bewusst. Doch es gibt nur wenige Alternativen zu Diesel und Benzin.

Elektrofahrzeuge sind nicht jedermanns Geschmack. Sie lohnen sich meist nur, wenn du eine eigene Lademöglichkeit (zum Beispiel in deiner Garage) hast. Außerdem musst du oft tief in die Tasche greifen, um eines der E-Autos zu ergattern.

Hier kommt das Autogas ins Spiel. Dieses bleibt als einzige andere Möglichkeit zu “regulärem” Treibstoff übrig. Man unterscheidet hierbei zwischen CNG (einem Erdgasantrieb) und LPG (“Liquified Petroleum Gas”). Letzteres ist deutlich beliebter und weiter verbreitet.

Es handelt sich, wie bereits erwähnt, um ein Abfallprodukt, dass bei der Verarbeitung von Rohöl in Raffinerien anfällt. Nach einer LPG-Umrüstung kann dein Auto dann ganz einfach mit dem flüssigen Gas fahren – du sparst dadurch einiges an Kosten, denn der LPG-Preis ist deutlich niedriger als Benzin oder Diesel. Auch der CO₂-Ausstoß pro Kilometer verringert sich beim Fahren mit einem LPG-Auto enorm.

Theoretisch ist es auch möglich, ein neues LPG-Auto zu kaufen. Leider gibt es aber nur noch einen Autohersteller, der solche Fahrzeuge überhaupt produziert: Nur Dacia hat Modelle aktuell im Programm. Daher bleibt die LPG-Umrüstung/Nachrüstung meist als einzige Möglichkeit.

 

Wenn du dein Fahrzeug auf LPG (Flüssiggas) umrüsten lässt, solltest du sicherstellen, dass deine Autoversicherung diese Modifikation abdeckt. Mit Freeyou.de an deiner Seite bist du vor finanziellen Risiken abgesichert. 

Umrüsten auf LPG: Welche Autos sind geeignet?

Es ist theoretisch möglich, sowohl bei Diesel- als auch Benzinfahrzeugen eine LPG-Umrüstung durchzuführen. Willst du aber einen Diesel auf LPG umrüsten, sind die Kosten derart hoch, dass sich das ganze Unterfangen nicht mehr wirklich für dich lohnt.

Eine LPG-Umrüstung kannst du in einer Fachwerkstätte durch. ( Auch interessant: Autowerkstatt: So erkennst du eine gute Kfz-Werkstatt) Dennoch solltest du zunächst prüfen, was der Fahrzeughersteller zu diesem Thema sagt. Denn: Einige Firmen raten nämlich bei manchen Modellen davon ab bzw. bieten die LPG-Umrüstung in ihren eigenen Werkstätten gar nicht erst an.

Eine solche Umrüstung kann zu Problemen mit den Anlassventilen kommen. Lasse dir vor der LPG-Umrüstung am besten eine schriftliche Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellen vom Hersteller und der Werkstatt.

Überlege dir, wie lange du dein Auto noch fahren willst und ob sich eine LPG-Umrüstung wirklich für dich lohnt. Bedenke, dass bei einigen Modellen hohe Kosten auf dich zukommen können. Lasse dir von der Werkstatt vorab einen Kostenvoranschlag geben. So kannst du abschätzen, ob eine Umrüstung für dich in Frage kommt. Neuere Fahrzeuge sind aus wirtschaftlicher Sicht für den LPG-Umbau besser geeignet: Hier profitierst du längere Zeit vom günstigen Treibstoff.

LPG-Umrüstung: Das kostet ein Einbau

Für eine LPG-Umrüstung musst du mindestens 2.300 Euro einplanen. Je nach Modell können auch bis zu 4.500 Euro fällig sein. Willst du – entgegen aller Warnungen – einen Diesel auf LPG umrüsten, sind die Kosten noch einmal deutlich höher, da hier ein anderes Verfahren (sogenannte “Diesel Blend Technik”) zum Einsatz kommt.

 

Weitere Ausgaben entstehen für die Wartung: Alle 20.000 bis 25.000 Kilometer ist eine spezielle Inspektion der Anlage erforderlich. Diese kostet dich etwa 150 Euro. Da nach einer LPG-Umrüstung andere Zündkerzen und weitere, kleine Bauteile nötig sind, steigen auch die Kosten bei einer Inspektion etwas an. 

Ebenfalls teurer wird der TÜV nach einer LPG-Umrüstung: Im Rahmen der TÜV-Hauptuntersuchung findet auch eine Abgasuntersuchung statt. Bei Gas-Fahrzeugen kommt aber zusätzlich noch eine Gasanlagen-Prüfung dazu, die noch einmal mit 20 Euro extra zu Buche schlägt.

Die Gasanlagen-Prüfung ist nicht mit der Gasprüfung für Wohnwagen zu verwechseln! Hast du einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil mit einer Flüssiggasanlage (zum Beispiel für die Heizung) und hast eine LPG-Umrüstung vorgenommen, brauchst du beide Prüfungsbescheinigungen.

Bei einem LPG-Auto, das seit mehr als 10 Jahren mit dem Gas fährt, ist außerdem ein Check des Tanks notwendig. Er kostet dich noch einmal ca. 150 Euro, fällt aber glücklicherweise nur alle zehn Jahre an. 

Gut zu wissen: Wann muss mein Auto eigentlich zum TÜV? Wir erklären, wie du die Plakette richtig liest.

Wann lohnt sich eine Umrüstung auf LPG?

Ob sich eine LPG-Umrüstung nun tatsächlich für dich lohnt, hängt gleich von mehreren Faktoren ab. Auf der Kosten-Seite stehen natürlich die Ausgaben für den eigentlichen LPG-Umbau, 20 Euro zusätzlich im Rahmen der HU sowie die Wartung der Anlage alle 25.000 Kilometer. 

Außerdem ist zu bedenken, dass du dein Kraftstoffverbrauch bei einer LPG-Umrüstung auch wesentlich ansteigt! Das Gas enthält, vereinfacht ausgedrückt, weniger Energie als Diesel oder Benzin, sodass dein Motor mehr benötigt. Je nach Fahrzeug, Fahrweise und Art der Autogasanlage steigt der Verbrauch um 10 bis 30 Prozent. 

Etwas schwieriger zu berechnen sind die Einsparungen. Hier musst du drei zentrale Punkte bedenken:

Zuerst spielt der aktuelle LPG-Preis eine wichtige Rolle: Das Autogas profitierte bis Ende 2022 von einer staatlichen Förderung. Nach deren Ende ist der Preis erwartungsgemäß gestiegen. Er liegt jedoch immer noch deutlich (mind. 30 Prozent, in manchen Phasen sogar über 100 Prozent!) unter dem Benzinpreis.

Das zweite Hauptargument ist die Kilometeranzahl, die du mit dem LPG-Auto zurücklegst. Generell gilt: Wer viele lange Strecken fährt, profitiert mehr von der LPG-Umrüstung, denn du sparst mit jedem gefahrenen Kilometer Geld. Nach einer Weile sind diese Einsparungen so groß, dass du die Kosten für die LPG-Umrüstung wieder hereingeholt hast.

Der dritte Punkt ist der Benzinverbrauch deines Autos. Je mehr Liter es pro Kilometer benötigt, desto stärker profitierst du von der LPG-Umrüstung – klar, du sparst ja bei jedem Tankvorgang bares Geld!

 

Das sorgt dafür, dass Benzinschlucker wie schwere SUVs und viele Luxusfahrzeuge besonders profitieren. Hier ersetzt du die große Menge an notwendigem Benzin und kannst einfach das günstigere LPG tanken.

Bei einem benzinsparenden Kleinwagen lohnt sich die LPG-Umrüstung hingegen kaum. So musst du bei einem Škoda Fabia oder Peugeot 208 etwa mindestens 180.000 bzw. 210.000 Kilometer fahren, bevor sich der Umbau rechnet!

Zur besseren Übersicht hier einige Daten, ab wann sich bei einem Modell der LPG-Umbau lohnt (amortisiert). Für diese Tabelle gehen wir von einem Benzinpries von 1,76 Euro (Superbenzin) und 1,08 Euro für Autogas aus.

 

Marke und Modell Kosten Benzin vs. Gas pro 100 Km* Umrüstkosten Lohnt sich nach 
Audi A3 Sportback 1.6 12,50 Euro

7,50 Euro

2.400 Euro 106.000 Km
BMW 540i 18,40 Euro

13,20 Euro

3.200 Euro 70.000 Km
BMW X3 xDrive20i 17,10 Euro

12,40 Euro

2.400 Euro 59.000 Km
Citroën Berlingo Kombi VTi 95 12,90 Euro

9,80 Euro

2.400 Euro 97.000 Km
Citroën C3 1.4 10,90 Euro

8,40 Euro

2.400 Euro 128.000 Km
Dacia Duster 1.6 16V 105 12,90 Euro

9,80 Euro

2.400 Euro 97.000 Km

 

Dacia Sandero 1.2 16V 75 10,50 Euro

8,20 Euro

2.400 Euro 144.000 Km
Fiat 500 1.4 16V 11,00 Euro

8,50 Euro

2.400 Euro 128.000 Km
Ford Fiesta 1.25 11,60 Euro

8,90 Euro

2.400 Euro 116.000 Km
Ford Focus 1.6 Ti-VCT 9,80 Euro

7,60 Euro

2.400 Euro 153.000 Km
Ford Galaxy 2.0 14,80 Euro

11,20 Euro

2.400 Euro 81.000 Km
Honda Civic 1.8 10,50 Euro

8,20 Euro

2.400 Euro 144.000 Km
Honda CR-V 2.0 13,00 Euro

9,90 Euro

2.400 Euro 97.000 Km

 

Hyundai i20 1.2 8,90 Euro

7,00 Euro

2.400 Euro 189.000 Km
Hyundai i30 1.4 10,90 Euro

8,40 Euro

2.400 Euro 128.000 Km
KIA Soul 1.6 12,10 Euro

9,20 Euro

2.400 Euro 106.000 Km
KIA Sportage 2.0 13,80 Euro

10,40 Euro

2.400 Euro 87.000 Km
Mazda 3 1.6 11,60 Euro

8,90 Euro

2.400 Euro 116.000 Km
Mazda 6 Sport Kombi 2.5 14,70 Euro

11,10 Euro

2.400 Euro 81.000 Km
Mercedes-Benz A 160 BlueEFFICIENCY 10,90 Euro

8,40 Euro

2.400 Euro 128.000 Km
Mercedes-Benz C 200 Kompressor 13,80 Euro

10,40 Euro

2.400 Euro 87.000 Km
Mercedes-Benz S 450 19,20 Euro

14,30 Euro

3.200 Euro 75.000 Km
Mitsubishi Colt 1.3 ClearTec 9,20 Euro

7,20 Euro

2.400 Euro 175.000 Km
Mitsubishi Outlander 2.0 ClearTec 12,30 Euro

9,50 Euro

2.400 Euro 111.000 Km
Nissan Micra 1.0 8,30 Euro

6,50 Euro

2.300 Euro 196.000 Km
Nissan Qashqai 2.0 13,90 Euro

10,50 Euro

2.400 Euro 87.000 Km
Opel Astra 1.4 Turbo 10,70 Euro

8,30 Euro

2.400 Euro 136.000 Km
Opel Corsa 1.4 10,30 Euro

7,90 Euro

2.400 Euro 136.000 Km
Opel Insignia 1.6 Turbo 12,70 Euro

9,70 Euro

2.400 Euro 102.000 Km
Peugeot 208 1.2 PureTech 82 8,10 Euro

6,40 Euro

2.300 Euro 214.000 Km
Peugeot 308 120 VTi 11,60 Euro

8,90 Euro

2.400 Euro 116.000 Km
Renault Clio TCe 90 8,90 Euro

7,00 Euro

2.300 Euro 181.000 Km
Renault Mégane 1.6 16V 110 10,70 Euro

8,30 Euro

2.400 Euro 106.000 Km
Renault Twingo SCe 70 8,50 Euro

6,60 Euro

2.300 Euro 181.000 Km
SEAT Ibiza 1.2 12V 9,80 Euro

7,60 Euro

2.300 Euro 147.000 Km
Skoda Fabia 1.0 MPI 8,50 Euro

6,60 Euro

2.300 Euro 181.000 Km
Toyota Auris 1.6 10,70 Euro

8,30 Euro

2.400 Euro 136.000 Km
Toyota Yaris 1.33 10,00 Euro

7,70 Euro

2.400 Euro 144.000 Km
VW Golf 1.6 12,90 Euro

9,80 Euro

2.400 Euro 97.000 Km
VW Polo 1.2 10,00 Euro

7,70 Euro

2.300 Euro 138.000 Km
VW Sharan 1.8 5V Turbo 17,00 Euro

12,80 Euro

2.400 Euro 68.000 Km

 

Ebenfalls erwähnenswert sind die Einsparungen bei Steuer und Versicherung: Für Fahrzeuge, die nach 01. Juni 2009 zugelassen wurden, gilt die Kfz-Steuer abhängig vom CO₂-Ausstoß. Hier machst du mit einem LPG-Auto eine gute Figur, denn das Gas belastet die Umwelt weniger als Diesel oder Benzin. Dementsprechend können deine Kosten sinken.

Auch deine Versicherungskosten reduzieren sich in vielen Fällen! Auf Kaskoversicherungen und die Kfz-Haftpflichtversicherung erhältst du nach dem Umbau oft einen Rabatt. Dabei kann sich der Preis sowohl für die Kfz-Teilkaskoversicherung als auch die Kfz-Vollkaskoversicherung reduzieren.

Vor- und Nachteile der LPG-Umrüstung

Eine LPG-Umrüstung hat einige spezielle Vor- und Nachteile. Hier die wichtigsten:

 

Vorteile

  • Der LPG-Preis ist sicherlich das wichtigste Argument für eine Umrüstung. Da das Gas deutlich günstiger als Benzin ist, sparst du mit jedem gefahrenen Kilometer Geld.
  • Auch der CO₂-Ausstoß verringert sich durch LPG, denn das Gas verbrennt sauberer und erzeugt weniger Treibhausgase sowie Feinstaub. 
  • Da ein LPG-Auto weniger CO₂ ausstößt, reduziert sich in den meisten Fällen die Kfz-Steuer. Auch die Versicherungskosten verringern sich bei vielen Anbietern um einige Prozent.
  • Die Anzahl an LPG-Stationen ist in Deutschland und den meisten Nachbarländern sehr hoch. Du kannst also fast immer LPG tanken. Ist das einmal nicht möglich, kann dein Auto aber auch wie gewohnt mit “normalem” Benzin weiterfahren – du musst somit keine Sorge haben, irgendwo stehenzubleiben!
  • Dein Auto fährt nach der LPG-Umrüstung automatisch mit dem günstigeren Gas. Nur für die ersten Sekunden nach dem Start kommt Benzin zum Einsatz, um den Motor auf die richtige Temperatur zu bringen. Ist der Gastank einmal leer, geht es wie gewohnt mit Benzin weiter. Du musst dabei nichts beachten oder unternehmen und hast keinen zusätzlichen Aufwand beim Fahren. 
  • Die Gastanks sind extrem sicher: Selbst bei schweren Crashs bleiben Sie intakt. Sollte sich doch ein Leck bilden, lassen die Stahltanks das Gas zur Sicherheit ab. Bei einem Brand führen sie ein gezieltes Abbrennen herbei und reduzieren Gefahren erheblich.

Nachteile

  • Die Umrüstung kostet zunächst Geld, damit du anschließend mit jedem Kilometer sparen kannst. Um die Ausgaben für die LPG-Umrüstung wieder reinzuholen, musst du eine gewisse Strecke zurücklegen. Diese ist vor allem bei kleinen, benzinsparenden Autos oft extrem lang!
  • Auch die Wartung und Prüfung der Anlage erzeugt regelmäßigen Aufwand – finanziell und zeitlich! So brauchst du zum Beispiel beim TÜV einen zusätzlichen Test und musst alle ca. 25.000 Kilometer zu einer Inspektion der Anlage.
  • Einige Tiefgaragen verbieten es nach wie vor, Autogas-Fahrzeuge dort zu parken. Auch Vermietende können es dir theoretisch untersagen, dein Auto mit Gastank in einer Garage zu parken.
  • Ein Gasauto führt einen zusätzlichen Tank, in der Regel im Kofferraum, mit. Dadurch verlierst du (je nach Art der Anlage) einiges an Laderaum oder die Möglichkeit, ein Reserverad mitzuführen.
  • LPG-Tanken ist nicht an allen Tankstellen möglich. Oft dauert die Suche nach einer passenden LPG-Station etwas länger oder du musst erhebliche Umwege in Kauf nehmen. Auch im Ausland kann es schwierig werden, deinen Gastank zu füllen.

Weitere interessante Themen findest du hier:

  • Unterschied zwischen Vollkasko- und Teilkaskoversicherung
  • Benzinkanister/Reservekanister im Auto: Was ist erlaubt?
  • Wartungsintervalle: Wie oft muss das Auto zur Inspektion?
  • Auto riecht nach Benzin – Ursache und Lösung
  • Falsch getankt – Was muss ich jetzt tun?
  • Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Diesel und Benzin?
  • Verbrennungsmotor-Verbot ab 2035 – was bedeutet das für Autofahrer?

 

Bildnachweis:
headerbild: ©AdobeStock_185341230;Thomas Reimer
Image1: ©AdobeStock_585664660;Gabriel
Image2:©AdobeStock_187752254;studio v-zwoelf

background image

Aktuelle Updates erhalten

    Table of contents

      Lesen Sie auch