Aquarium undicht – Das kannst du tun

Von Linda 13 Juni, 2023
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Ein Aquarium ist ein toller Blickfang. Bunte Fische und grüne Wasserpflanzen entführen dich in die Unterwasserwelt. Einige der kleinsten Aquarien fassen schon 25 Liter Wasser. Nach oben sind da keine Grenzen und es gibt Becken, die 600 Liter fassen. Da kann eine undichte Stelle einen erheblichen Wasserschaden verursachen. Von dem eventuellen Verlust der kostbaren Fische ganz abgesehen. Aus diesem Grund solltest du wissen, was du bei einem Leck am Aquarium tun kannst.

Muss ein undichtes Aquarium ausgetauscht werden?

Wenn du Wasser außen an der Scheibe des Aquariums oder eine Pfütze darunter entdeckst, solltest du zunächst einmal harmlose Ursachen in Betracht ziehen. Vielleicht hast du bei Arbeiten am Aquarium nicht alle Wassertropfen entfernt? Oder vielleicht war das Aquarium zu hoch befüllt oder der Ausströmer falsch eingestellt? Trifft keine dieser Ursachen zu, solltest du dich auf die Suche nach einer vermeintlich undichten Stelle machen.

Du kannst ein undichtes Aquarium austauschen oder es wieder abdichten. Oft ist ein Austausch die einfachste Lösung. Du kannst die Fische und Pflanzen dann relativ einfach in ein neues Becken übersiedeln. In der Regel kannst du auch den Bodengrund wieder nutzen, sodass sich die Kosten beim Tausch in Grenzen halten.

Ein Leck im Aquarium wird nicht immer sofort erkannt – zwischenzeitlich kann das austretende Wasser aber schon große Schäden anrichten. Beispielsweise wenn es über deine wertvollen Gegenstände läuft. Mit unserer Gegenstandsversicherung bist du optimal abgesichert und bleibst nicht auf den Kosten der Reparatur sitzen.

Du solltest übrigens schon beim Aufstellen deines Aquariums an ein mögliches Leck denken. So kannst du die Folgen einer undichten Stelle vorbeugen. Bewahre wichtige Wertsachen und Wertpapiere nicht in einem Schrank unter dem Aquarium auf. Achte darauf, dass du dich im Umgang mit dem Wasserbecken gut auskennst. Dadurch kannst du einen Wasserschaden durch unsachgemäße Handhabung vermeiden.

Überlege vor allem bei großen und teuren Aquarien, welche Versicherungen eventuell für Schäden aufkommen. In vielen Fällen übernimmt eine Hausrat- oder Gegenstandsversicherung den Schaden. In der Regel gibt es keine spezielle Aquarium-Versicherung. Das Becken sollte aber eventuell im Vertrag der Hausratversicherung mit aufgeführt werden. Denke daran, die Deckungssumme an die möglichen Schäden anzupassen.

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Aquarium abdichten: Schritt für Schritt

Wenn du dein Aquarium behalten möchtest, solltest du es neu abdichten. Dafür muss die betroffene Stelle aber komplett trocken sein. Wenn sich das Leck im oberen Bereich des Beckens befindet, kannst du manchmal das Wasser einfach ein Stück ablassen. Geht das nicht, musst du die Fische und Pflanzen vorübergehend in ein anderes Becken umsiedeln.

Lass dein Aquarium danach gut trocknen. Das geht über Nacht am besten. Reinige die undichte Stelle gründlich und entferne das alte Silikon. Danach solltest du die Stelle noch einmal säubern. Trage das neue Silikon nach Packungsanleitung auf und lasse es ausreichend trocknen. Anschließend kannst du das Aquarium wieder nutzen.

Eine Reparatur solltest du übrigens nur versuchen, wenn sich die undichte Stelle am Silikon in den Stoßkanten befindet. Ein Riss im Glas führt zu einer instabilen Scheibe. Diese kann schnell brechen und ist damit ein Risiko für die Zukunft.

Die besten Materialien!

Damit du dein Aquarium erfolgreich reparieren kannst, solltest du das passende Material nutzen. Nutze in jedem Fall ein spezielles Aquariensilikon. Normales Silikon kann giftig für die Fische sein. Ob die jeweilige Dichtmasse geeignet ist, sollte in der Beschreibung vermerkt sein. Hier steht in der Regel auch, für welche Wassermenge du es nutzen kannst.

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